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Sportprojekt in Indien

Laut Angaben der Weltbank hat die indische Bevölkerung weniger als einen US-Dollar pro Person am Tag zu leben. Besonderen Luxus wie Sport, der in Deutschland zum Alltag gehört, können sich viele Kinder und Erwachsene nicht leisten. In vielen Orten fehlen Sportplätze und die geeigneten Geräte.

Auch Schulen können kaum ein Sportangebot zur Verfügung stellen, wie man es in Europa kennt. Der Bewegungsdrang der Kinder ist vorhanden, doch es fehlen die nötigen Mittel und das Personal, um den Sportunterricht im Alltag zu integrieren. Dabei galt dem Sport ein sehr hoher Stellenwert, vor allem an Schulen. Negative Einflüsse können abtrainiert werden, und mit Erfolgen kann man das Selbstbewusstsein stärken.

Verschiedene Hilfsorganisationen bieten einen freiwilligen Dienst an, bei dem solche Sportprojekte in Indien umgesetzt werden können. Mit Rat und Tat können auch Außenstehende das Projekt unterstützen. Eine Ausbildung als Sportlehrer ist nicht nötig. Man braucht lediglich fundierte Kenntnisse in den einzelnen Sportarten. Mit den Lehrern vor Ort können die Betätigungen ausprobiert werden. Im Vordergrund stehen dabei der Spaß und die Freude an der Bewegung.

Außerhalb der Schulbetreuung werden schon eigene Projekte angeboten. Zu den beliebtesten Sportarten gehören Fußball, Handball, Volleyball und Basketball. Doch auch jede andere Sportart bekommt immer mehr Interessenten. Der Bau und Ausbau von sportlichen Anlagen soll weiterhin gefördert werden.