Indische Kultur zwischen Wüsten und Seen

Nicht nur die Landschaft Indiens – dem Land der Gurus, Heiligen und Götter und auch die Wiege von vier der großen Religionen, dem Hinduismus, dem Buddhismus, dem Jainismus und dem Sikhismus – ist vielfältig, sondern auch die indische Kultur in den einzelnen Landesteilen: Im Norden und Nordosten des Landes erstreckt sich dabei der Himalaya als natürlich Grenze. Die Menschen dort sind der ständigen Gefahr von Überschwemmungen ausgesetzt, verstehen es aber auch die traditionellen indische Fest zu feiern, wie Holi, das „Fest der Farben“, das überwiegend eben im Norden des Landes gefeiert wird, aber auch Gandhi Jayanti, einen der Nationalfeiertage in Indien. Begannen wird hier Mahatma Gandhis Geburtstag. Ein Teil der Kultur der Menschen im Norden von Indien ist auch dort gesprochene Sprache Hindi.

Weiter im Süden – an den Himalaya angrenzend – gibt es breite und fruchtbare Stromebene, dank der Flüsse Ganges und Brahmaputra – man spricht hier vom so genannten Stromland. Hier befindet sich auch Indiens Hauptstadt Delhi. Hier feiert man auch den Republic Day, den Nationalfeiertag anlässlich der Gründung der Republik Indien am 26. Januar 1950. Eine große Militärparade und Prozessionen bilden das Rahmenprogramm dieser Feierlichkeiten.

Im Westen grenzt das Stromland des Ganges an die Wüste Thar. Der Osten und Süden des Stromlandes grenzt an das Aravalligebirge. Weiter im Süden liegen dann die Sümpfe von Rann von Kachchh, wie auch die Halbinsel Kathiawar. Die Wüste Thar ist Heimat der nomadischen Viehzüchter. Diese züchten seit Generationen edelste Kamele. Seit 1986 hat sich auch das kulturelle Leben der Menschen der Wüste Thar verändert. Seither wird nämlich über den Rajasthankanal Wasser in die Wüste gepumpt.

Hier, wie in jeder anderen Region von Indien auch, wird am 15. August jeden Jahres der
Independence Day begangen, zum Gedenken an die Unabhängigkeit Indiens von Großbritannien, wie auch das Lichterfest Diwali.