Indien – wo das Morgenland am exotischsten ist

Indien ein Land voller Gegensätze, mächtige, wunderschöne Palastbauten von Weltrang wechseln sich ab mit Wellblechhütten, wo die Ärmsten der Armen wohnen – hier findet man sehr exotische Reiseziele. Die teuersten Edelshops mit feinstem Geschmeide, wo sich gekrönte Häupter dieser Welt ein Stelldichein geben im krassen Gegensatz zu zerlumpten Kindern, die in Mülltonnen nach Essenresten wühlen. Indien – aber auch ein traumhaft schönes Land, voll von üppigem Dschungelgrün, Riesenblüten die mit ihren leuchtenden Farben faszinieren und betörende Düfte verströmen, den herrlichsten historischen Kulturbauten und geheimnisvollen Wüstenoasen.

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit Indiens ist der Taj Mahal, ein Mausoleum, das in Agra auf einer riesigen Plattform aus Marmor erbaut wurde. Um die Grabmoschee herum ist ein 18 Hektar großer Orientgarten angelegt, in dessen Mitte sich ein längliches Wasserbecken befindet. Dies ist wohl eines der am häufigst fotografierten Motive – man findet es in etlichen Fotobücher, Fotoalben und an vielen Wänden. Nach einem Indienurlaub sammeln sich tausende Fotos – Zeit für einen Fotobuch Preisvergleich und die schönsten Fotos entwickeln zu lassen.

Und weltbekannt ist auch der Bundesstaat Rajasthan, was übersetzt „Land der Könige“ heißt und der auf einer gesamten Fläche von 342.239 km² auch unzählige, königliche Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Angefangen mit Jaipur, der Hauptstadt von Rajasthan, wo sich in der Altstadt der berühmte Hawa Mahal oder auch „Palast der Winde“ genannt befindet. Dieser besticht durch seine ungewöhnlich verspielte, facettenreiche Architektur und seine Fassade, die einem schon von weitem in rosa und rotem Sandstein entgegen leuchtet. Auch die geheimnisvolle Geisterstadt Fatehpur Sikri mit ihren verlassenen Palästen inmitten einer Steppenlandschaft liegt vor den Toren Jaipurs. Und auf dem Rücken von Elefanten besucht man noch die Bergfestung Amber. Reisen durch das märchenhafte Rajasthan wirken wie aus einem Bilderbuch mit Geschichten aus 1001 Nacht entstiegen.

Die Hauptstadt von Indien, Neu-Delhi, liegt am westlichen Ufer des Yamuna-Flusses und bezaubert mit ihren typisch orientalischen Stadtvierteln, den vielen Basaren, Tempeln, Moscheen und historischen Monumenten. Aber auch breite Prachtstraßen, Sommerhäuser im Kolonialstil und traumhaft exotische Gärten unterstreichen den unvergleichlichen Charme Delhis, wo sich auch die größte Moschee Asiens, die Jama Masjid Moschee befindet.

Die Wüste Thar mit ihrem Wüstenjuwel Jaisalmer, das vollkommen einsam und abgeschieden in menschenleerer Landschaft liegt, sollte man nicht aussparen, denn gerade im schimmernden Abendlicht durch die engen Gassen Jaisalmers zu streifen, gehört sicherlich zu den schönsten Eindrücken einer Reise durch Rajasthan in der Wiege des Orients, in Indien.